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Mittwoch, 1. September 2010

BSC - Aller guten Dinge sind drei

Im letzten Post steht:
„Richtige“ Kennziffern basieren somit auf einer „richtigen“ Strategie. Ist diese nicht nur erfolgversprechend, sondern auch entlang der unternehmerischen Ursachen-/ Wirkungskette konsistent formuliert, ergeben sich aus den strategischen Zielen (für Markt, Prozesse … usw) die notwendigen Messgrößen in der Struktur einer BSC quasi automatisch.

In anschließenden Diskussionen musste ich feststellen, dass dies einer Konkretisierung bedarf.
  1. Strategische Erfolgspositionen (SEP) sind Fähigkeiten, die es erlauben, im Vergleich zur Konkurrenz überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen.
  2. Diese Fähigkeiten zielen auf die perfekte Erfüllung der für das relevante Kundensegment kaufentscheidenden Faktoren ab (z.B. technische Produktqualität, Liefertreue, Beratung, Image, Distributionskanäle, Preis) und materialisieren sich in der für den Kunden erkennbaren besonderen Produkt-/Marktleistung.
  3. Jede spezifische SEP bedarf exakt darauf ausgerichteter Prozesse und diese wiederum entsprechende Führungsstrukturen und Mitarbeiter.
  4. Basierend auf der Erkenntnis dieser Wirkungsstruktur lässt sich in „entgegengesetzter“ Richtung eine logische Zielkette entwickeln. Siehe Bild 1.
  5. Eine konsistent entlang der Wirkungskette formierte Strategie umfasst schlüssig die Ebenen: Finanzen  -> Marktleistung -> Prozesse -> Mitarbeiter und Führung
  6. Jede Ebene ist ihrerseits in Realisierungs- bzw. Konkretisierungsschritten zu gliedern: Wofür wollen wir stehen (SEP) -> ..um welche Ziele zu erreichen -> ..mit welchen vorhandenen oder zu schaffenden Kompetenzen -> ..welche Maßnahmen sind dafür notwendig.  
  7. Die Konkretisierungsebenen Ziele und Maßnahmen erfordern (zwingen) messbare Vorgaben. Siehe Bild 2
  8. Schlussfogerung: …damit ergeben sich die notwendigen Messgroßen in der Struktur einer BSC quasi automatisch.
Bild 1


Bild 2